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Saison 2008
Abschiedsfahrt mit der ZZR 1100
Nach vielen treuen Jahren stand ein Motorradwechsel bevor. Doch einfach so ohne noch einmal auf Tour zu gehen gebe ich meine Kawa nicht weg.
Also ging es noch einmal für drei Tage nach Italien.
Via Julier und Bernina ging es nach Italien. Über den Aprica wollte ich den Croce Domini erstürmen. Aber wie es in Italien so ist kommt irgendwann mal ein Schild (ca. 10km unter der Passhöhe des Domini) das der Pass gesperrt ist. Also umplanen und den Hügel umschiffen. So gingen die ersten Stunden auf der Tour verloren.
Die erste Nacht verbrachte ich dann in Iseo.
Am nächsten Morgen bin ich dann wieder früh losgefahren und habe die Pässe die ich mir zum Ziel gesetzt hatte auch alle gemacht. Zweimal war ich irgendwo in den Hügeln der Emilia Romana unterwegs nach Ligurien und mein Tank leerte sich immer mehr. Tankstellen so abseits der Hauptstrassen sind in Italien schon ein Wunder. Ich war jedes Mal froh wenn ich eine grössere Ortschaft erspähte. Denn da gab es meistens auch den Lebenssaft für meine Kawa.
Gegen 18.00 am zweiten Tag beschloss ich mir ein Zimmer zu suchen. Ich komme in ein Dorf das gross Werbung macht für Ihre Touristenfreundlichkeit. Also Blinker raus und ab geht es zum Hotel. Die nette Dame dort erklärt mir das sie geschlossen hätten. AHA darum die vollen Tische im Lokal. Egal weiter geht es. Wieder abseits der grossen Strassen sagt mir mein Navi ich müsse rechts. Ich denke mir noch aber die "gute" Strasse geht gerade weiter!! Aber ich will ja der Technik nicht wiedersprechen. Also geht es rechst weg. Unterdessen ist es 20.00 , der Frehni kurvt irgendwo in den Hügeln Liguriens umher und sucht nach einem guten Hotel. Unterdessen ist es mir schon egal wie das Hotel sein wird. Ich würde auch eine Absteige nehmen. Da taucht mitten im Nirgendwo ein Hotel auf. Kein Dorf nix, einfach ein Hotel. Blinker raus und rein geht es. Ich denke mir noch: Was wird das hier draussen für eine Absteige sein." Ich komme rein und werde freundlich begrüsst. Das Restaurant macht ja schon mal einen gemütlichen Eindruck. Doch als ich das Zimmer betrete traue ich meinen Augen nicht. So verdammt "heimelig", gediegen und sauber hätte ich das nie erwartet. Also wieder runter und die Koffer holen. Da werde ich gefragt ob ich schon gegessen hätte. Ich verneine, mache mir aber um 20.30 keine grossen Hoffnungen auf ein Menue. So einen Snack oder Ähnliches. Nix da, die Küche wird für klein Frehni wieder besetzt und ein leckeres essen herbeigezaubert.
Am nächsten Morgen fahre ich in aller früh los. in der Nacht hat es geregnet und ich wusste da schon das ich heute noch Nass werden würde. Das Motorrad ist bereit, das Navi berechnet meine Weiterreise und los geht es. Irgend einen Hügel hoch. Oben angekommen muss ich doch sehr staunen. War ich da nicht schon am Vortag?? Jeep, hier war ich schon. Hmm umkehren oder dem Navi nach. Das Navi weiss schon was es will. Naja es will wohl noch einmal die letzten 3-4 Std. des Vortages abfahren. Als ich bemerke das es mich wieder auf die gleiche Strecke ohne irgendwo abzuzweigen führt war es zum umkehren zu spät. Wenigstens war ich aber dieses mal schlau genug um an der Kreuzung vom Vorabend nicht rechts abzubiegen sondern geradeaus weiter zu fahren. Ja auch der Frehni lernt dazu. Unterdessen regnet es in Strömen.
In der Poebene angekommen beschliesse ich dem Regen auf der Autobahn davon zu fahren. Doch der Regen blieb mir bis in die Schweiz treu. Erst vor dem San Bernadino wechselte das Wetter. Von Regen auf Nebel.
Aber auf der Nordseite des Bernadino schien die Sonne und ich konnte so noch bei Sonnenschein nachhause cruiesen.
Link zum Hotel in der "Pampa drausen"
Due Ponti










